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Metamorphose

von Andrea Muche

Kapitel 1

Ein leises „Pling!“ ertönte, als die FBI-Agentin Dana Scully den Lichtschalter im Kellerbüro gedrückt hatte. Während die Neonröhren zum Leben erwachten, schloss sie die Tür, ging zum Schreibtisch und stellte ihre Tasche darauf ab. Sie öffnete den Reißverschluss und entnahm ihr ein verblichenes Schreiben, in dem von der angeblichen Regierungsverschwörung die Rede war. Mulder hatte nach einem mysteriösen Anruf geglaubt, auf einer heißen Spur dazu zu sein, aber wie so oft hatte sich die heiße Spur als eher heiße Luft entpuppt. Als Phantasien eines total Bekloppten, genauer gesagt, der seinen wenig spektakulären Tagesablauf in der Nervenheilanstalt durch den Besuch von zwei Agenten des FBI etwas aufzupeppen gedachte.

Scully seufzte. Nichts als vertane Zeit. – Für vertane Zeit hielten ihre und Mulders Kollegen allerdings die komplette X-Akten-Abteilung. Ein irres Hobby des reichlich durchgeknallten Spooky Mulder. Und sie hatte sich mit hineinziehen lassen. Als „Aufpasserin“ war sie ihm eigentlich zugeteilt worden, als jemand, der seine bizarren Ideen wissenschaftlich hinterfragen und ihn auf den Boden der Tatsachen zurückholen sollte. „Ein weiteres investigatives Vorgehen würde als Verschwendung von Behördengeldern angesehen“, war der lakonische Vermerk, mit dem viele der Fälle, die ihr Partner Fox Mulder den Vorgesetzten vortrug, von diesen zurückkamen. Was nichts anderes hieß, als dass er dringend die Finger von diesen Fällen lassen und sich einer anderen Materie zuwenden sollte, statt – zu einem guten Teil sogar noch in seiner Freizeit – weiter darin herumzustochern.

Stattdessen hatte sie viel von ihrer anfänglichen Skepsis verloren, hatte zugeben müssen, dass mehr Dinge zwischen Himmel und Erde passierten, als sie sich je hätte träumen lassen. Und dass Mulder mit seinem Weiterbohren oft recht hatte. Etliche X-Akten-Fälle konnten sie lösen oder wenigstens zum Teil erklären, was passiert war. Manche aber allerdings auch nicht. Sie seufzte wieder. In den Augen ihrer Vorgesetzten traf das auf zu viele zu. Oder aber sie wollten sie gar nicht gelöst haben. Das jedenfalls war es, was Mulder in seiner Paranoia bisweilen all seinen Chefs unterstellte. Und das auch noch recht unverblümt. Nicht ohne Grund waren sie mit ihrem Büro inzwischen im Keller gelandet. Was andererseits aber wohl bedeutete, dass Mulder zumindest mit einem Teil seiner Anschuldigungen richtig lag, oder nicht?

Sie ließ kurz ihren Blick durch den Kellerraum schweifen. Eine seltsame Aura schien er ohne ihren Partner zu haben. Als fehlte dem Büro die Seele. Wahrscheinlich lag es bloß daran, dass Mulder eigentlich so gut wie immer hier war. Manchmal hatte sie das Gefühl, dass er hier mehr zu Hause war als in seinem kleinen Apartment. Hatte er überhaupt ein Schlafzimmer in seiner Wohnung? Sie konnte sich nicht erinnern. Und es hätte sie auch kein bisschen überrascht, wenn sie unter seinem Schreibtisch eine Campingliege mit Schlafsack entdeckt hätte. Sein Schreibtisch. Ja, genau, noch so ein Thema. Sie hatte hier gar keinen.

Es war totenstill hier unten, und umso lauter schien eine der Neonröhren zu summen, die offenbar kurz davor war, das Zeitliche zu segnen. Das Geräusch holte Scully aus ihrer Versunkenheit zurück. Mulder hatte sie damit beauftragt, das alte Schriftstück, das sie zu dem angeblichen Zeugen mitgenommen hatten, wieder zurück ins Büro zu bringen, während er zu einem Baseballspiel aufgebrochen war, das er auf gar keinen Fall verpassen wollte. Offenbar hatte er doch ein Leben außerhalb des Büros, wie Scully sich schmunzelnd eingestehen musste. Baseball. Was war dagegen schon der Berg Bügelwäsche, der bei ihr zu Hause auf ihr Erscheinen wartete!

Sie trat zu einem Aktenschrank neben den moderneren Hängeregistraturen, in dem ältere Stehordner aneinandergereiht waren. Bruner, Cleek, Drake, Edison, Emmer. Da war die Akte, in die der Brief gehörte. Die Agentin griff danach. Mist, irgendetwas klemmte. Die Akten waren einfach zu voll und mit leichter Gewalt in das Regal gestopft worden. Scully zog die Nase kraus und fasste härter an. „Na endlich!“

Sie hielt die Akte in Händen. Doch gleichzeitig hörte sie ein „Plopp!“ und sah etwas zu ihren Füßen liegen. Durch die Bewegung musste es aus dem Regal gefallen sein. Wo es genau hergekommen war, hatte Scully nicht gesehen. Sie heftete den alten Brief in den Ordner zurück und drückte diesen wieder in die enge Lücke. Dann bückte sie sich nach dem, was ihr vor die Füße gefallen war: ein Foto, das auf dem Gesicht lag, und ein kleines, durchsichtiges Tütchen mit einem Ring darin. Im Ring konnte sie eine Gravur erkennen. Der Name Erica.

Dann drehte sie das Foto um – und hätte es vor Überraschung fast fallenlassen. Ein jugendlicher Fox Mulder lächelte ihr verschmitzt entgegen, neben ihm eine zierliche, dunkelhaarige, schüchtern wirkende junge Frau. Scully war das Mädchen völlig unbekannt. Seine Schwester konnte es nicht sein, sie hatte nie das Erwachsenenalter erreicht. Es war auch niemand vom FBI, den sie kannte.

Sie drehte das Foto noch einmal herum, aber auf der Rückseite stand nichts. Wahrscheinlich war es auch gar kein privates Bild, sondern hatte mit einem Fall zu tun. Dass Mulder mit auf dem Foto war, musste nichts zu bedeuten haben. Und dass es aus dem X-Akten-Schrank gefallen war, sprach sehr dafür, dass es zu einem Fall gehörte. Prüfend sah Scully zum Schrank. Aber es ließ sich nicht rückschließen, wo die beiden Sachen genau hergekommen, wo sie herausgefallen waren. Ob das Foto und der Ring zusammengehörten? „Emmer, Endres... Mhm.“ Nein, eine Akte Erica gab es hier nicht. Es klang aber auch wie ein Vorname, und die Akten waren eigentlich nach Nachnamen sortiert. Scully zuckte die Schultern und beschloss, die Suche aufzugeben. Mulder wusste bestimmt auf Anhieb, wo die Sachen hingehörten, sollte also er sich doch darum kümmern.

Sie legte beides auf den Schreibtisch, schnappte sich ihre Tasche, öffnete die Türe und löschte das Licht. „Bügelwäsche, ich komme!“



„Ach, verflixt, muss das denn ausgerechnet jetzt sein?!“, Scully blickte angesäuert auf ihren Bügelwäschekorb, den Telefonhörer am Ohr. Sie hatte das Bügelbrett aufgeklappt, die Wäsche feucht gesprüht, und das Eisen war gerade eben heiß geworden, als das Telefon geklingelt hatte. Mulder. Sie müssten dringend zu einem Fall.

„Na, ich bin auch alles andere als begeistert, das können Sie mir glauben.“ Im Hintergrund konnte sie jubelnde Menschen und die Lautsprecher-Ansagen im Baseballstadion hören.

„Also schön. Wann sind Sie da?“



„Bei was hab ich Sie denn gestört?“, fragte Mulder mit vielsagendem Blick auf ihre völlig zerknitterte Bluse, als er sie zehn Minuten später mit dem Wagen einsammelte.

„Beim Bügeln natürlich“, gab sie zurück. „Was dachten Sie denn?“

Mulder sah sie von der Seite an; dann hustete er leicht und tat auf einmal so, als erforderte die Straße seine volle Konzentration. Scully warf ihm einen belustigten Blick zu. War er soeben ein ganz kleines bisschen rot geworden?

„Wohin fahren wir überhaupt?“, fragte sie dann sachlich. „Und was ist passiert?“

Er nannte ihr einen beliebten Camping-Grund in der Nähe, auf dem oft von jungen Leuten gefeiert wurde. „Man hat dort eine Leiche gefunden. Es sollen allerdings nur noch Knochen übrig sein.“

„Und wieso hat das uns auf den Plan gerufen?“

„Nach dem, was ich dem Anruf entnommen habe, scheint der Zustand, in dem die Knochen sich befinden, etwas merkwürdig zu sein.“



„Dort drüben, Sir.“ Der Polizist deutete auf eine Stelle zwischen zwei Bäumen. „So etwas habe ich noch nie gesehen.“

Mulder und Scully näherten sich dem Platz, um den das Absperrband der Polizei flatterte. Dass an dem Ort häufig gegrillt wurde, war an weggeworfenen Dosen und einem runden, von Steinen eingesäumten Platz mit schwarzer Asche unschwer zu erkennen. Mehrere Männer und Frauen standen um eine Stelle im Boden, an der frisch aufgeworfene Erde die Fundstelle anzeigte.

Als die beiden FBI-Agenten sie erreichten, machten die einfachen Polizisten ihnen respektvoll Platz und traten ein Stück zurück – sichtlich froh, sich mit dieser scheußlichen Entdeckung im Moment nicht mehr befassen zu müssen.

„Oh mein Gott.“

Scullys Augen weiteten sich vor Entsetzen. Das Skelett, das halb freigelegt im Boden vor ihnen ruhte, war deutlich als die Überreste eines Menschen zu erkennen. Doch jeder einzelne Knochen dieses Körpers schien gebrochen worden zu sein – und zwar nicht einmal, sondern -zigfach. Der Schädel sah nicht nur eingeschlagen, sondern regelrecht zermalmt aus. Scully musste an die Leiche eines Arbeiters denken, die sie einmal gesehen hatte. Der Mann war in eine Steinpresse geraten und von der Maschine zu Brei gedrückt worden. War auch mit diesem Körper hier etwas Ähnliches geschehen? Aber für gewöhnlich fand man Leichen nach derartigen Unfällen in dem Betrieb, in dem die Menschen gearbeitet hatten, und nicht verscharrt auf einem Grill- und Zeltplatz mitten im Wald.

Mulder ging in die Hocke und betrachtete die Lage der Knochen intensiv, so als wolle er sich jedes Detail ganz genau einprägen. Scully zog sich Handschuhe über und griff an die Stelle, an der einst der Kiefer gewesen war. Zähne. Sie nahm drei der einzeln in der Erde steckenden Zähne auf, betrachtete sie näher und runzelte die Stirn.

„Wer hat die Leiche gefunden?“, fragte Mulder, während er sich wieder aufrichtete.

„Ich, Sir.“ Ein Mann mit Metallsuchgerät und unglücklichem Gesichtsausdruck trat einen Schritt auf ihn zu.

„Was haben Sie hier gemacht?“

„Ich... ähm. Ich bin Hobby-Archäologe. Und habe vermutet, hier ein paar interessante Spuren zu finden. Stattdessen... naja...“

Mulder nickte. Der verlegen Stammelnde brauchte nicht mehr zu sagen. Es war nur zu klar, dass er zu jenen Glücksrittern gehörte, die mit ihren Metallsuchgeräten alle möglichen Landstriche abgrasten, in der Hoffnung, einen verborgenen Schatz zu finden – und ihn zu Geld zu machen, egal, wem er rechtmäßig eigentlich gehörte. Diese Praxis war so weit verbreitet wie illegal. Doch man konnte niemanden nur dafür belangen, mit einem Metallsuchgerät über den Rasen zu laufen.

„Die Leiche liegt jedenfalls noch nicht seit prähistorischer Zeit da“, merkte Scully an.

„Ihr Gerät hat angeschlagen?“, fragte Mulder den Schatzsucher.

Dieser nickte. „Ja. Ich denke der Ringe wegen.“

Wieder wandte sich Mulder den Knochen zu. Mehrere Finger der Hände hatten Ringe getragen. Da war ein goldener Ehering. Dann gab es einen silbernen, der zwei umeinander gewundene Schlangen darstellte. Ein anderer mit etwas, das wie ein keltisches Muster aussah. Einer mit zwei Delfinen.

„Ich muss die Knochen näher untersuchen“, sagte Scully. „Diese Zähne sind so abgenutzt, dass ich sagen würde, das Opfer war mindestens 80 Jahre alt. Es sei denn, es hatte eine körperliche Funktionsstörung, die den Zahnschmelz vorzeitig abbaut. Wenn sich das Zahnschema rekonstruieren lässt, finden wir vielleicht auch die Identität des Opfers heraus.“ Sie warf einen Blick auf ihren Partner, der ohne Reaktion auf ihre Worte weiter auf den Fundort starrte, den Mund leicht geöffnet, als wolle er etwas sagen, die Augen so dunkel wie unergründlich. „Mulder? Hören Sie mir überhaupt zu?“

Er sah auf und die Agentin an. In seinem Blick lagen Erschrecken, Schmerz – und Wissen.

„Mulder?“

„Heather O’Carroll“, sagte er, als er endlich sprach, mit dumpfer Stimme, so wie Scully ihn nie gehört hatte. Sein munterer Ton von vorher war wie weggeblasen. „Ihr Name ist Heather O’Carroll. Geboren am 18. Dezember 1967.“

Scully blieb der Mund offen. „Sie kennen das Opfer?!“

Mulder sah ihr in die Augen, mit einem so verwundeten Blick wie sie ihn ebenfalls noch nie zuvor bei ihrem Partner wahrgenommen hatte. „Sie ist meine Frau“, sagte er leise, bevor er sich umwandte und davonging.



„Aber...“ Scully wusste nicht, wie sie reagieren sollte. Sie wollte ihm nachlaufen, eine Erklärung verlangen. Aber sie hatte gesehen, wie aufgewühlt er war, und dass er allein sein wollte. Er war nicht zurück zu ihrem Auto losgelaufen, sondern in die entgegengesetzte Richtung, weg von den Polizisten, weg vom Parkplatz, weg von allen Menschen. Schließlich hielt sie ihn nicht auf, sondern wies die Helfer an, wie die Knochenreste zur Autopsie zu schaffen seien – und forderte sie zudem auf, die Daten einer Heather O’Carroll, 18. Dezember 1967, zu überprüfen. Auch, wenn sie nach wie vor glaubte, eine mindestens 80 Jahre alte Frau – wenn es denn überhaupt wirklich eine Frau war, worauf die Ringe allerdings hindeuteten –, vor sich zu haben. Erst dann ging sie langsam ihrem Partner hinterher. Er saß unter einem Baum, den Rücken an den Stamm gelehnt, die Arme auf den Knien, und starrte vor sich hin. Offenbar hatte er geweint, wie Scully erkannte, als sie sich ihm langsam näherte. Sie fuhr sich mit der Zunge unsicher über die Lippen und strich sich eine rotblonde Haarsträhne hinters Ohr. Dann ließ sie sich neben ihm nieder, schob ihre Hand unter seine und schloss ihre Finger darum.

Sie spürte, wie er ihre Hand drückte. Eine Weile saßen sie schweigend.

„Woher wissen Sie es?“, fragte sie dann leise. „Wieso sind Sie sicher in Bezug auf die Identität?“

„Die Ringe“, gab er zur Antwort, was sie vermutet hatte. „Ich erkenne die Ringe wieder. Im Inneren des Eherings werden Sie meinen Namen eingraviert finden.“

Scully stieß den angehaltenen Atem aus und sah ihn fragend und ungläubig an. „Aber... Mulder, ich kenne Ihre Akte. Sie waren nie verheiratet!“

Scully hätte auswendig aufzählen können, was in seinem Lebenslauf stand: Geboren am 13. Oktober 1961, 1983 bis 1986 Studium der Psychologie in Oxford, mit den Schwerpunkten Serienkiller und Okkultismus, 1986 Quantico, 1988 zugeordnet der Abteilung für Gewaltverbrechen und so weiter. Aber vor allem stand da als Personenstand: ledig. Nicht verheiratet, nicht geschieden. Ledig. Sie wusste zwar, dass er früher mit Diana Fowley liiert gewesen war, mit der zusammen er die X-Akten wiederentdeckt und angefangen hatte, sich diesen geheimnisvollen, ungelösten Fällen zu widmen. Diana Fowley, die mit dem Raucher gemeinsame Sache machte, hatte ihn dabei entweder von Anfang an nur benutzt, oder sie hatte ursprünglich seine Ansichten unterstützt und sich dann auf die andere Seite ziehen lassen.

Scully dachte ungern an Diana Fowley und daran, was Mulder damals für sie empfunden haben musste. Oder vielleicht sogar noch immer empfand. Sie hatte sie von Anfang an nicht leiden können. Und sie hasste es abgrundtief, wie die Einsamen Schützen von ihr als „Zuckerschneckchen“ sprachen, so, als ob sie es heute noch nicht verstünden, wieso Mulder nicht bei ihr geblieben war und die Freuden des Lebens genossen hatte. Aber er hatte Diana nicht geheiratet. Er hatte überhaupt nie geheiratet.

„In meiner Akte steht auch, ich hätte grüne Augen“, antwortete Mulder schließlich. Er sah seine Partnerin an. Scully konnte nicht anders, als ihn anzustarren. In der Tat waren seine Augen nicht grün. Manchmal sahen sie wie helles Grau aus. Manchmal wie dunkles Blau. Manchmal waren sie blau mit grauen Streifen und einem braunen Rand. Mit kleinen, grünen Tupfen vielleicht...

„Sie haben auch noch nie von einer Ehe gesprochen“, sagte Scully schließlich lahm. „Von einer Frau namens Heather.“

„Ich weiß.“

„Warum nicht?“ Sie hatte plötzlich das Gefühl, ihren Partner überhaupt nicht zu kennen. Obwohl sie nun schon so lange mit ihm arbeitete und gedacht hatte, alles über ihn zu wissen. So oft schon waren sie sich so nahe gewesen wie sonst nur Eltern, Geschwister, der Ehepartner... Scully wollte nicht glauben, dass er ein so wichtiges Detail seines Lebens vor ihr geheim gehalten hatte. – Wenn es denn überhaupt stimmte. Sie wusste nicht mehr, was sie glauben sollte. Eine Ehe musste doch immer in den Personalakten stehen! Oder nicht?

„Das ist eine komplizierte Geschichte“, antwortete er nach einer Pause. „Und im Moment weiß ich gerade nicht, was... ich denken soll.“ Er löste seine Hand von ihrer und stand auf. Als sie es ihm gleichgetan hatte, sah er sie kurz an, bevor er wieder in Richtung des Ortes des Verbrechens schaute. „Ich will jetzt nicht darüber reden.“