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Vertrauter Feind

von Kinona

Kapitel 1

Sie hatte gewusst, dass es keine gute Idee gewesen war. Sie hätte auf ihre innere Stimme hören sollen, die ihr gesagt hatte, dass es nicht sonderlich intelligent war, mitten in der Woche auszugehen. Schon gar nicht, wenn Mulder und sie an einem neuen Fall arbeiteten, und erst recht nicht mit ihrer alten Collegefreundin Ana. Jetzt war es zu spät. Dana Scully saß mit Ana, Marie und Lisa, zwei weiteren, zwar flüchtigen, aber alten Bekannten, in einem Pub mit lauter Musik. Sie hatte heute kaum etwas gegessen und spürte deutlich, wie die bunten Cocktails, die ihr Ana angedreht hatte, zu wirken begannen. Ihr war heiß. Und langsam glaubte sie erkennen zu können, wie sich der Raum um sie herum bewegte. Doch das verrückteste an der ganzen Sache war: Es gefiel ihr! Sie hatte schon lange nicht mehr Mulder Mulder sein lassen, das FBI beiseite geschoben und einfach nur Spaß gehabt.



„Wow! Schaut euch den Hintern da drüben an.“, rief Lisa. „Bei dem könnte man glatt schwach werden.“



Dana musste lächeln, als sie sah wie Ana und Marie sich auf ihren Stühlen verrenkten, um den „Hintern“, von dem Lisa sprach, ebenfalls begutachten zu können. Sie waren offensichtlich noch betrunkener als sie selbst.



„Vergiß es, Lisa!“, entgegnete Marie. „Du hast deinen Frank!“



Spitzbübisch grinsend nippte Lisa an ihrem Glas.



„Man wird doch wohl noch träumen dürfen!“



„Was ist mit dir Dana?“, fragte Marie.



„Ja, Dana!“, lächelte Ana wissend. „Du bist ja schließlich noch nicht vergeben. Der Junge ist süß: Schnapp ihn dir!“



Scullys Augenbraue bewegte sich in Zeitlupentempo Richtung Haaransatz. Mit strafendem Blick sah sie ihre Collegefreundin an. Was hatte sie auch anderes erwartet? Lisa, Marie und Ana waren alle drei in festen Händen. Und Ana hatte es sich zur Lebensaufgabe gemacht, ihrer alten Freundin Dana einen Mann zu finden. In dieser Hinsicht war sie noch ausdauernder als Scullys Mom.



„Vergiß ihn!“, rief Lisa, noch ehe Dana etwas erwidern konnte. „Der da drüben an der Bar ist noch viel besser!“



Mehr aus einem Reflex heraus, als aus wirklichem Interesse, wandte Scully ihren Blick Richtung Bar. Durch den Schleier des Alkohols vor ihren Augen sah sie einen gutgebauten, dunkelhaarigen Mann mit einer schwarzen Lederjacke an der Bar sitzen.



„Schaut euch nur diese Hände an!“, schwärmte Marie.



„Vergiß die Hände! Der Mann hat die besten Schultern, die ich je gesehen habe.“, mischte sich Ana ein. „Dana, der wäre perfekt für dich!“



Scully hatte begonnen, Gefallen an dem Typen zu finden. Vielleicht hatte dieses „Wir-suchen-Dana-einen-Mann“-Spiel doch seine Vorteile. Ihre Freundinnen hatten Recht: er sah verdammt gut aus. Plötzlich drehte sich der Mann zu ihnen um. Danas Herz setzte für einen Moment aus, als sie Alex Krycek erkannte.



„Ich denke nicht, dass er der Richtige für mich ist.“, stammelte sie, ohne ihren Blick von Krycek wenden zu können.



Sie hatte keine Ahnung wie sie sich jetzt verhalten sollte. Wenn Alex Krychek auftauchte, dann bedeutete das grundsätzlich Ärger. Doch was sollte sie tun? Mulder anrufen? Das war keine gute Idee. Krycek war wie ein rotes Tuch für ihn. Plötzlich lächelte Alex sie an, und ihr wurde bewusst, dass sie ihn immer noch anstarrte. Jetzt war es zu spät. Er hatte sie gesehen. Scully konnte spüren, wie sie rot wurde.



„Dana kennst du diesen Wahnsinnstypen etwa?“ wollte Ana wissen.



Gelassen nahm Krycek sein Glas und prostete Scully durch den Raum zu. Verdammt, er hatte schon immer ein mieses Timing gehabt. Jetzt konnte sie es nicht einmal abstreiten.



„Flüchtig!“, stammelte sie und konzentrierte sich krampfhaft darauf in eine andere Richtung zu schauen. Sie war nicht im Dienst und sie war betrunken. Vielleicht würde er sie ja einfach in Ruhe lassen, wenn sie ihn für den Rest des Abends ebenfalls ignorierte.



„Leute er kommt auf uns zu!“, schrie Lisa aufgebracht.



>Shit!Es wäre auch zu schön gewesen.<



Auf einmal spürte sie, wie sich zwei starke Hände auf ihre bloßen Schultern legten. Scully erstarrte.



„Hi Dana!“, flüsterte die ihr wohlbekannte raue Stimme. Er strich ihr Haar etwas zur Seite und küsste sanft ihren Nacken, an der Stelle wo sich die Narbe befand. Was zum Teufel hatte er vor.



„Willst du mich deinen Freundinnen nicht vorstellen?“



Scully sah ihn an. Wieder hatte er dieses unverschämte Grinsen im Gesicht.



„Hi! Ich bin Ana.“, mischte sich Scullys Freundin ein und reichte Krycek die Hand. „Und das sind Lisa und Marie!“



„Hi!“



„Hi!“



„Hi! Ich bin Alex.“, grüßte Krycek.



>Alex!Kluger Schachzug den Nachnamen nicht zu nennen. Man kann ja nie wissen, wem ich etwas von ihm erzählt habe.<



„Willst du dich nicht zu uns setzten, Alex?“, bot Marie an.



„Gerne!“, Alex Krycek nahm sich einen Stuhl vom Nachbartisch und setzte sich direkt neben Scully.



„Lang nicht mehr gesehen!“, lächelte er sie an.



„Dana hat mir nie etwas von dir erzählt.“, meinte Ana. „Woher kennt ihr beiden euch überhaupt?“



„Ich bin ein alter Bekannter von Scullys Partner beim FBI.“, erklärte Krycek, ehe Scully etwas sagen konnte.



Mit durchdringendem Blick sah er sie an. Unverhohlen betrachtete er sie von oben bis unten. Fast schmerzhaft wurde Scully bewusst, das sie nur ein enges kurzes weinrotes Samtträgerkleid anhatte.



„Doch nicht etwa von diesem verrückten Mulder.“, wollte Ana wissen.



„Mulder ist nicht verrückt!“, entgegnete Scully, während sie verzweifelt versuchte Kryceks Blicke zu ignorieren.



„Nein!“, antwortete Ana zynisch. „Nur besessen.“



Dana zuckte zusammen als sie plötzlich Alexs Hand spürte, wie sie sanft über ihren Rücken strich.



„Dann hattet ihr ja quasi beruflich miteinander zu tun!“, erwiderte Marie.



Lächelnd sah Krycek Scully in die Augen. Das ganze war so verrückt, dass es fast schon wieder komisch war.



„Ja, so könnte man es ausdrücken.“, entgegnete er.



„Und wie lange kennt ihr euch schon?“, fragte Lisa.



„Ach, schon Jahre!“, antwortete Alex. „Nicht wahr Dana?“



Dekorativ platzierte er seine Hand auf Scullys nacktem Oberschenkel.



„Ja.“, bestätigte sie zynisch. „Es kommt mir schon wie eine halbe Ewigkeit vor.“



Krycek wollte spielen? O.K. Sie konnte ebenfalls spielen. Langsam aber bestimmt legte sie ihre Hand auf seine. Das bewahrte zum einen den Schein von zärtlicher Vertrautheit, den Alex hier scheinbar erwecken wollte, zum andern konnte sie ihn so daran hindern, die Hand weiter hinauf zu bewegen. Triumphierend sah sie ihn an. Doch Krycek wäre nicht Krycek gewesen, wenn er die Situation nicht doch noch zu seinem Vorteil ausgenützt hätte. Unauffällig bewegte er seine und Danas Hand zu seinem Bein. Ein verdammt gut gebautes Bein, wie Scully feststellen musste. Doch für ihren Geschmack lag ihre Hand jetzt definitiv zu nah an Körperstellen, an die sie nicht einmal denken wollte. Zu allem Überfluss hielt Alex sie auch noch fest in seinem Griff. Vorsichtig begann er seine und somit auch Danas Hand weiter hinauf zu bewegen. Nur beiläufig bemerkte Scully, dass die Band ein neues Lied zu spielen begonnen hatte. „Have a little faith in me“. Ein langsames Stück. Das erste an diesem Abend. Allmählich gewann Scully den Eindruck, dass sich Gott und die Welt gegen sie verschworen hatten. Zu dem machten sich auch schon die ersten Anzeichen von aufkommender Übelkeit bemerkbar. Der letzte Cocktail war eindeutig einer zu viel gewesen.



„Hast du Lust zu tanzen, Dana?“, fragte Alex plötzlich.



Völlig überrumpelt und perplex sah sie ihn an.



„Natürlich hat sie!“, erklärte Ana bevor Scully reagieren konnte.



„Ja!“, stimmten nun auch Lisa und Marie mit ein.



Alex stand auf und reichte Scully lächelnd die Hand. Mit strafendem Blick sah sie ihre Freundinnen an. Doch diese waren vollkommen in ihrem Element. Ana schien fest entschlossen zu sein, sie mit Krycek zu verkuppeln. Komme was da wolle. Dana gab sich geschlagen. Resigniert stand sie auf, nahm Alexs Hand und folgte ihm auf die Tanzfläche. Zumindest würde sie ihn dort ungestört zu Rede stellen können.



„Was zum Teufel soll das ganze, Krycek? Was haben Sie vor?“



„Was meinen Sie damit, Scully?“, entgegnete er. „Ich freue mich Sie wieder zu sehen, und ich dachte Ihnen geht es genauso.“



Fast zärtlich legte Alex seinen Arm um sie, als sie auf der Tanzfläche angekommen waren. Vorsichtig begann er sie im Takt der Musik zu führen.



„Sicher! Und wie ich mich freue!“, antwortete Dana zynisch. „Vielleicht sollte ich beim FBI anrufen, ich wette da gibt es noch einige andere Menschen, die sich gerne mitfreuen würden. Was führen Sie diesmal im Schilde?“



,,Scully, beruhigen Sie sich.“, grinste Krycek.



Er liebte es, wenn Dana wütend war. Er hatte es schon immer geliebt. Bereits damals als er beim FBI arbeitete.



,,Ich bin rein zufällig hier.“



„An solche Arten von Zufall glaube ich nicht.“, entgegnete Dana ausdruckslos.



„Sie haben Recht.“, das Lächeln auf Alex Kryceks Gesicht wurde noch breiter. „Sie sind hier, ich bin hier. So etwas nennt man wohl Schicksal.“



Scullys Augenbraue schoss in die Höhe. Ungläubig sah sie Krycek an.



„Ach kommen Sie, Scully. Ihren Freundinnen scheint das Ganze doch zu gefallen.“, erwiderte er.



Erst jetzt fiel Danas Blick auf Ana, Marie und Lisa, die zufrieden lächelnd am Tisch saßen, und sie und Alex beobachteten.



,,Und wenn ich ehrlich bin: Mir gefällt es bis jetzt auch.“, erklärte er. „Gönnen Sie uns doch den Spaß!“



Ungläubig sah sie ihn an. Was um alles in der Welt bezweckte er nur damit?



„Ich verspreche auch, dass ich mich benehmen werde...“, lächelte Krycek.



Irgendwo in der letzten Ecke ihres Gehirns fragte Scully sich, wie viel man auf das Versprechen von jemand wie Alex Krycek geben konnte. Aber momentan hatte sie wohl keine andere Wahl. Es war definitiv zu spät um Ana, Marie und Lisa die Wahrheit zu sagen. Sanft zog Krycek sie noch etwas näher an sich heran. Erst jetzt fiel ihr auf, was für ein guter Tänzer er war. Stillschweigend bewegten sie sich zu den letzten Takten der Musik. Als das Lied verklungen war, löste Dana sich vorsichtig aus seiner Umarmung. Krycek lächelte. Doch es war nicht mehr das selbstgefällige triumphierende Grinsen von vorhin. Diesmal war sein Lächeln irgendwie anders. Und das machte sie nervös. Unsicher drehte sie sich um und ging zurück zum Tisch. Alex folgte ihr. Als sie bei Lisa, Marie und Ana angekommen waren, legte er plötzlich von hinten seine Hände auf Scullys Hüften und hinderte sie somit daran sich zu setzten.



„Ich hoffe ihr seid uns nicht böse, wenn wir uns jetzt aus dem Staub machen?!“, wandte er sich an Scullys Freundinnen. „Aber ich muss jetzt gehen. Mein Flug nach New York geht morgen früh und Dana hat sich freundlicherweise bereiterklärt mich noch ins Hotel zu fahren. Damit ich nicht extra ein Taxi rufen muss.“



„Das geht schon in Ordnung.“, lächelte Ana wissend.



Sie bemerkte nicht einmal Danas erstaunten Gesichtsausdruck mit dem sie Alex ansah.



„Ich nehme nicht an, das du hinterher noch einmal herkommst, Dana?“



„Nein. Ich muss morgen ebenfalls früh raus.“, stammelte Scully.



„Sicher!“, erwiderte Lisa breit grinsend.



Scully wollte sich nicht einmal ausmalen was jetzt in den Köpfen der dreien vorging.



„Ana, Lisa, Marie, es war mir eine Freude euch kennen zu lernen.“, verabschiedete sich Krycek.



Langsam aber bestimmt schob er Scully in Richtung Ausgang.



„Bye, Dana!“, rief Ana ihnen hinterher. „Und viel Spaß noch ihr beiden.“



„O.K!“, schrie Dana Scully und riss sich los, als Alex die Tür hinter ihnen geschlossen hatte. „Das war jetzt eindeutig zu viel. Entweder du verschwindest auf der Stelle, oder es wird mir ein Vergnügen sein dich mit einer Bleikugel im Magen elendig verrecken zu lassen.“



„Ich denke nicht, dass in dieses entzückende Kleid noch irgendwo eine Pistole hineinpasst.,“ erwiderte Krycek und betrachtete sie mit anzüglichem Blick von oben bis unten.



„Ich meine es ernst!“, erklärte Scully. „Beim FBI gibt es einige Leute, denen es ein Vergnügen wäre dich festzunehmen.“



„Wir wissen doch beide, dass die mir nichts anhaben können.“, grinste er. „Außerdem hab ich deinem Image doch einen Gefallen getan. Wenn ich mich recht entsinne nannten sie dich im Büro doch Ice-Queen. Oder besorgt Mulder es dir mittlerweile regelmäßig?“



Mit einer klatschenden Ohrfeige brachte sie ihn zum Schweigen. Doch nicht für all zu lange.



„Also nicht!“, meinte Krycek zynisch.



„Scully holte aus, um ihn noch eine Ohrfeige zu verpassen, doch er fing ihre Hand ab.



„Hör zu: Du bist betrunken und hier in der Gegend findet man nur schwer ein Taxi. Also gib mir deine Wagenschlüssel, ich fahre dich nach Hause und wir vergessen alles was heute Abend passiert ist.“



Dana war wütend. Wie konnte er es wagen so mit ihr umzuspringen? Was fiel ihm ein, sie so vor ihren Freundinnen vorzuführen? Doch irgendwo in der letzten Ecke ihres Gehirns sagte ihr eine innere Stimme, dass er Recht hatte. Sie war wirklich nicht mehr in der Lage zu fahren. Krycek hielt ihr dekorativ seine offene Hand entgegen. Scully kramte die Autoschlüssel aus ihrer Handtasche und gab sie ihm.



Nachdem er wortlos das Auto aufgeschlossen hatte, stieg sie ein. Krycek fuhr los. Immer deutlicher spürte Dana wie sich die Drinks in ihrem Magen vermischten. Irgendwie schien sich alles um sie herum zu drehen und langsam aber sicher wurde ihr schlecht. Benommen lehnte sie sich zurück in ihren Sitz.



Plötzlich bog Krycek scharf in eine Seitenstraße ein. Er fuhr auf den leeren Parkplatz eines Kaufhauses und hielt den Wagen abrupt an. Scullys Körper verkrampfte. Trotz des Alkoholpegels in ihrem Blut und der immer schlimmer werdenden Übelkeit, ging sie instinktiv in Alarmbereitschaft. Angespannt bemerkte sie, wie er seinen Sicherheitsgurt löste und die Türen verriegelte. Erst jetzt wurde ihr bewusst wie leichtsinnig es gewesen war, zu Krycek in den Wagen zu steigen. Sie versuchte unauffällig ihre Pistole aus der Handtasche zu kramen, doch er hielt sie fest.



„Was zum...“



Weiter kam sie nicht. Alex Krycek hatte sich über sie gebeugt und presste nun seine Lippen auf ihre. Noch ehe sie recht verstand, was hier vor sich ging, befand sich seine Zunge in ihrem Mund und hinderte sie daran weiter zusprechen.



Scully hatte alles mögliche erwartet: Das er seine Waffe zog oder das plötzlich ein grelles Licht am Horizont auftauchte. Alles, nur das nicht. Während er mit der einer Hand den Sitz in die Liegeposition brachte und ihr hinterher sanft das Haar aus dem Gesicht strich, hielt er mit der anderen Scullys Hand fest. Langsam aber bestimmt führte er ihre Hand an seine Lendengegend. Deutlich spürte Scully sein steifes Glied. Vorsichtig begann er mit Scullys Hand über seine Erektion zu streichen. Dana versuchte verzweifelt sich zu wehren, doch Alex Krycek war stark.



Seine Zunge fuhr so tief in ihren Mund, dass Dana glaubte, keine Luft mehr zu bekommen. Kryceks Hand fuhr unter Scullys Kleid. Mit einem Ruck zog er an ihrem Slip. Für einen Moment war das Geräusch von reißendem Stoff zu hören. Scully zuckt zusammen als sie Alex Hand zwischen ihren Beinen spürte. Sie verkrampfte als sich seine Finger an ihrer empfindlichsten Stelle zu bewegen begannen. Erst jetzt nahm er seine Zunge aus ihrem Mund.



Sie schrie auf als er mit seinem Finger in sie eindrang. Mit der anderen Hand hielt er sie fest. Während Alex schwer amtend beobachtete, wie Dana darauf reagierte, schloss sie ihre Augen. Zu ihrem Erstaunen musste sie feststellen, dass sie wirklich auf ihn reagierte. Alex schien genau zu wissen, was er tat. Langsam begann ihr Körper sich unter seinem Griff zu entspannen. Sie hatte aufgehört sich zu wehren. Es wäre sowieso sinnlos gewesen.



Sie konnte hören wie er seine Hose öffnete. Momente später spürte sie ihn zwischen ihren nackten Schenkeln. Sie öffnete ihre Augen und sah wie Krycek ein Kondom hervorkramte. Mit einer Schnelligkeit, die Routine verriet öffnete er die Plastikverpackung und streifte das Kondom über. Es würde weh tun, schoss es Scully durch den Kopf. Es war schon Ewigkeiten her, seit sie das letzte mal mit einem Mann geschlafen hatte. Über zwei Jahre. Und Ed Jerse war nicht ganz so gut bestückt gewesen wie Krycek. Aber jetzt war es zu spät.



Sie hatte keine andere Wahl.



Es gab kein Zurück mehr.