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Er lächelte...

von Kristen

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Ich betrete den Raum. Ich höre die Maschinen biepen. Seine Adern sind angeschwollen, dieser sterbende Ausdruck auf seinem bleichen Gesicht und dieses Übelkeitserregende Blau. Er war in Angst. Ich kann die Stressfalten auf seiner Stirn und seinen Armen sehen. Nun, als er mich sieht, lächelt er. Ein Lächeln, dass nur für sie bestimmt war, so etwas hatte ich bis jetzt nur wenige Male gesehen.



Das erste Mal war es also er zu mir ins Krankenhaus kam, nachdem ich zurückgekehrt war, um mich zu sehen. Ich bin im Koma gewesen und war erst einen Tag wieder wach und er kam und lächelte dieses kleine Lächeln. Das nächste Mal war es nach dem Tod meiner Schwester, diesmal war es ein mitfühlendes Lächeln, ein stilles Versprechen das ihr Tod nicht nutzlos war. Dann, war da die Zeit als er einen Darmdurchbruch hatte und wieder geschwächt und in Schmerz, lächelte er mich an, lächelte er für mich. Ich fühlte mich dann schuldig, weil seine Wunden mein Verschulden waren, es war alles meine Schuld.



Später, so erzählte er mir wie er hörte wie ich den Angriff in der Situation behandelte, seinen Schutz anordnete und die Schwestern holte wenn er seine Medizin brauchte oder sein Infusionsbeutel leer war. Er würde sagen, dass er mich dafür bewunderte. Ich habe das von ihm gelernt.


Er lächelte wieder, ein großes, emotionales Lächeln, als er lernte, dass ich geheilt von diesem schrecklichen Krebs, der mich schwächte. Er hat mich angesehen als ich in seinen Armen zusammenbrach, er hielt mich vielleicht fester als erforderlich, um mir Sicherheit zu geben. Was ich fühlte war seine Angst und seine Liebe. Ich wusste von dort an, dass seine Gefühle tiefer wurden als die eines normalen Vorgesetzten zu seiner Mitarbeiterin oder selbst von einem Freund zu einem Freund. I ließ es niemals dabei, ich fand es heraus und er hat mir nie selbst gesagt was ich bereits wusste, nämlich die Wahrheit. Nun dürfte es zu spät sein, für uns beide.



Ich berührte seinen Arm so sanft wie ich konnte. Ich musste ihn fragen ob er einer drastischen Maßnahme zustimmt, die es uns erlaubt, jedes Quäntchen Blut aus seinem ganzen schwachen Körper herauszulassen und es zu filtern. Das könnte ihn umbringen, die Entscheidung lag also bei ihm.





Sehr langsam und überlegt erklärte ich ihm den Vorgang und die Möglichkeiten, dass er zum Beispiel einen Schock erleiden könnt. Er sah mich an, seine Augen aufmerksam auf meine gerichtet.

“Ich bin in ihren Händen, ” seine Stimme war sehr schwach es erschreckte mich. Dieser große, unnachgiebige Mann legte seine Hoffnung in mich. I wollte ihm sagen das die Entscheidung bei ihm lag als er fort fuhr, „Ich denke schulde ihnen eine Erklärung Scully. Ihnen und Mulder. Ich liege hier nachdenklich, ihre Frage, es sollte meine sein.“


“Was meinen Sie?“ Ich fragte ihn, unsicher was er mir damit sagen wollte oder was er fühlte.

“Wenn ich jetzt sterbe, dann sterbe ich nutzlos. Ich habe nichts vorzuzeigen von mir selbst, meinem Leben.“



Schmerz erfasste mein Herz bei diesen falschen Worten. Er hatte soviel getan, riskiert und soviel verloren, für mich, für Mulder, für sein Land. Er hatte soviel zu geben und soviel um stolz zu sein. Ich konnte ihn nicht so deprimiert lassen, wenn er das war dann hörte er vielleicht auf zu kämpfen, aber er muss kämpfen. Ich konnte die Worte nicht finden um ihm zu sagen was ich tief in meinem Herzen fühlte, alles was ich zustande brachte war ein unangemessenes. "Sir, sie wissen das das nicht die Wahrheit ist.”

”Doch das ist es,” beharrte er. Er seufzte ein bisschen und fuhr fort. “ Ich kann jetzt sehen, das ich immer auf Nummer sicher gespielt habe, Ich würde nie Partei ergreifen, Ich würde nie erlauben das sie oder Mulder mich mit hineinziehen.

“Sie waren unser Verbündeter öfter als ich es sagen kann,” und ich realisierte das ich dies wirklich so meinte.

“Nicht so ein Verbündeter wie ich es hätte sein können.“

Ich berührte seinen Arm erneut und er sah mich an als hätte es ihm wehgetan. Dann sagte er, "Jetzt erinnere ich mich.“

”Was?” Vielleicht war das der Weg zu einer Heilung, das hoffte ich.

"Ich kann sein Gesicht nicht sehen, er hat einen Bart, “ er klang abgeschlagen.



"Versuchen sie es, “ flehte ich ihn an.



"Er war in der Turnhalle. Im Krankenhaus. Er hat diesen Mann getötet. Er war im FBI als Orgell mich ansprach.”



“Er ist ihnen gefolgt?” Ich fragte ihn.



“Das Band, er ist auf dem ´Überwachungsband.”



Ich wand mich zum gehen um. Das könnte es sein. Der Mann wer auch immer er war, wenn wir ihn fanden, dann könnten wir eine Heilung finden, einen Weg um Walter zu helfen, einen Weg ihn an Leben zu halten, einen Weg das zu realisieren was wir beiden haben. Es war sicher jetzt, mehr als je zuvor, das da etwas war. Ich hoffe wir waren nicht zu spät.



Er sprach erneut, jetzt wacher als vorher, “Dana?”



Er gebrauchte meinen Vornamen, Etwas was er nur dann wenn er etwas Ernstes zu sagen hatte.



"Lass Mulder das tun."

"Was tun? Die Bänder? Sir, wir verlieren Zeit."



"Ich weiß. Und ich will nicht mehr alleine sein. Ich möchte dich bei mir haben. Setzt dich zu mir , bitte. Ich möchte nicht alleine sterben.“

Ich fühlte Tränen in meinen Augen hochkommen. Er glaubte wirklich dass ihm der Tod bevorstand, deshalb musste ich seine Bitte erfüllen. Ich setzte mich auf sein Bett neben ihn und bewegte meine Hand ruhig über sein Gesicht und platzierte sie auf seinem pulsierenden Arm.

“Du musst nicht alleine sein, Walter. Nie wieder wirst du alleine sein. Ich verspreche es dir. Und wenn du jetzt sterben solltest, dann werde ich hier sein. Und wenn du lebst, werde ich bei dir sein. Du wirst nie wieder alleine sein, Walter. Im Leben oder im Tod, du wirst nie wieder alleine sein.“


ENDE