Haunted by XFilerN
Summary: Reyes bekommt die beunruhigende Nachricht, dass Williams Adoptivmutter auf mysteriöse Weise ums Leben gekommen ist. Aus Sorge um das Kind, fahren sie und Doggett zu den van de Kamps, doch damit sind sie nicht die einzigen mit diesem Ziel.
Die Winchester Brüder wissen nur allzu gut, was hinter dem bizzaren Tod von Williams Adoptivmutter steckt und nehmen die Jagd auf.
Categories: Unvollendet, X-Files Classic (1 bis 7) > Mulder/Scully, X-Files Most Unwanted (8 & 9) > Doggett/Reyes Characters: Dana Scully, Fox Mulder, John Doggett, Monica Reyes, Multi-Characters
Deutsch, Angst, Crossover, General, Hurt/Comfort, Mystery, Romance, X-File, Challenges:
Series: Keine
Chapters: 3 Completed: Nein Word count: 8263 Read: 16904 Published: 11.03.12 Updated: 11.03.12
Story Notes:
Spoiler XFiles: William, The Truth
Supernatural: All the Hell breaks loose

1. Kapitel 1 by XFilerN

2. Kapitel 2 by XFilerN

3. Kapitel 3 by XFilerN

Kapitel 1 by XFilerN
William war an diesem Tag genau sechs Monate alt geworden. Sie hatten fr diesen Tag eine Einladung bekommen, den zweiten Geburtstag der Tochter eines Nachbarn zu feiern und diese Gelegenheit vor allem genutzt, um Williams Halbjahres Geburtstag zu feiern wenn auch eher unbewusst.

Vanessa und George van de Kamp hatten viele Jahre versucht selbst ein Kind zu bekommen, jedoch vergeblich. Sie hatten sich vor fast zwei Jahren bei einer Adoptionsvermittlung angemeldet, doch erst vor wenigen Wochen waren ihre Gebete erhrt worden, als eine junge Frau aus Washington DC ihren Sohn zur Adoption aufgab.

Die Grnde dafr waren sowohl Vanessa als auch George egal gewesen. Sie hatten William auf einem Foto gesehen und es hatte Klick gemacht. Wie bei Liebe auf den ersten Blick, hatten sie von diesem Augenblick an gewusst, dass William perfekt fr sie sein wrde.

Er sollte als ihr Kind aufwachsen.

Liebevoll streichelte Vanessa van de Kamp ihrem Sohn ber das flaumige Haar. Du bist ein so wunderschner Junge, William. Es muss ihr das Herz gebrochen haben, dich herzugeben. Tatschlich konnte sie dies nur vermuten. Sie hatte die Mutter nie getroffen, kannte nur den Namen; Dana Katherine Scully. Die einzigen beiden Anliegen der leiblichen Mutter waren gewesen, dass sie den Namen des Jungen nicht ndern wrden und ihm niemals sagen wrden, dass er adoptiert war. Die van de Kamps hatten keinen Grund gesehen, diese Wnsche zu missachten.

Es war spt in der Nacht, als das Babyfon auf Vanessas Nachtschrnkchen aktiv wurde und leise Gerusche aus dem Kinderzimmer wiedergab. Es dauerte einige Minuten, bis Vanessa richtig wach wurde und realisierte, dass es William war, der leise vor sich hinquengelte. Es war kein Weinen, eher eine Art Wimmern und Vanessas erster Gedanke war, dass er schlecht trumte. Er hatte sich vielleicht noch nicht richtig an sein neues Zuhause gewhnt. Ihr Blick glitt im Halbdunkel ins Bett neben sich, wo ihr Mann tief und fest schlief und dabei ganz leise schnarchte.

Lchelnd erhob sich Vanessa und zog sich einen Morgenmantel ber, ehe sie das Schlafzimmer verlie und den dunklen Flur betrat. Als sie den Lichtschalter bettigte, wurde es Widererwarten nicht hell. Stattdessen flackerte die Glhbirne und warf im Sekundentakt bizarre Schatten an die umliegenden Wnde.

William begann nun zu weinen und Vanessa schenkte der Lampe keine weitere Beachtung. George wrde sie am nchsten Tag auswechseln mssen, dachte sie noch und betrat im selben Augenblick das Kinderzimmer. Den Trgriff noch in der Hand, sah sie im Dunkel eine Gestalt vor dem Kinderbettchen stehen, die sich zu William hinabbeugte.

Wer sind Sie und was tun Sie da?!, verlangte Vanessa zu erfahren, nicht ahnend, dass es das letzte Mal sein wrde, dass sie irgendwem eine Frage stellte.


Ein gellender Schrei riss George aus dem Schlaf und sofort rannte er ins Kinderzimmer, einer Ahnung folgend, dass seine Frau dort sein wrde. Er konnte nur hoffen, dass es William gut ging. Er hatte viel ber SIDS gelesen und frchtete das Schlimmste.

Jedoch wurde seine Befrchtung von einem Anblick fort gewaschen, der all seine ngste um ein hundertfaches multiplizierte und er fhlte, wie sein Herz einen Takt aussetzte und seine Knie nachgaben. Etwas starrte ihn aus dem dunklen Zimmer an, das ganz sicher nicht seine Frau war. Gelbe Augen funkelten ihn an und dann hrte er ein Wimmern, das ihm durch Mark und Bein ging. Er folgte der Stimme und sah hinauf zur Zimmerdecke.

Oh Gott, Vanessa! Zuerst sackte er vor Schreck in sich zusammen, dann sprang er hoch, um seiner Frau die Hand zu reichen. Es war so unbegreiflich und surreal, dass er glaubte jeden Moment aus einem Alptraum erwachen zu mssen, doch er schlief nicht mehr.

Dass seine Frau an der Zimmerdecke hing und ihn mit vor Todesangst geweiteten Augen um Hilfe anflehte, war eine Tatsache, die er schnell realisierte. Er versuchte sie zu retten, vergessen war das Kind, das noch immer schreiend in seinem Bett lag oder die fremde Gestalt mit den unheimlichen gelben Augen. Er wollte Vanessa retten!

Er sprang immer wieder hoch, bekam sie jedoch nicht zu fassen und dann wurden wie von selbst ihr Nachthemd und der Morgenmantel Blutrot eingefrbt, whrend sie verzweifelt versuchte die Hand ihres Ehemanns zu erreichen.

Vanessas Blick glitt hinber zu ihrem Sohn. Rette William!, schrie sie ihm entgegen und im selben Augenblick fing sie Feuer. George wirbelte herum und ging zum Kinderbettchen, in dem der schreiende Sugling lag. Die fremde Gestalt war verschwunden. Hastig nahm George das Baby aus dem Bettchen und hielt es schtzend in den Armen. Noch ein letztes Mal sah er hinauf zur Decke, wo durch das flammende Inferno nichts von seiner Frau brig geblieben war.

* * *

John, sagte Monica Reyes und sprach damit ihren Partner an, der gerade dabei war einen Bericht ber ihren letzten Fall zu schreiben. Sein Kopf hob sich nur trge und er sah sie mit gerunzelter Stirn an. Ich habe eben eine beunruhigende Nachricht erhalten. Mit zitternden Fingern legte sie den Hrer des Telefons zurck auf die Gabel.

In Gedanken immer noch bei dem Bericht, den er fertig machen musste, fragte er: Von wem? Um was geht es? Sein Interesse war geweckt, wenn auch nur ein wenig. Die Arbeit in der Abteilung fr vermisste Personen war nach der Arbeit an den X-Akten vergleichsweise langweilig, aber eher das, was der ehemalige New Yorker Polizist als normal deklarierte.

Wir mssen versuchen Dana zu erreichen. Reyes begann etwas in ihren Computer einzugeben, als knne sie auf diese Weise eben mal geschwind die beiden Ex-Agenten finden, die nicht gefunden werden wollten.

Was ist passiert? Tausend Gedanken schossen ihm durch den Kopf und einer war schauriger als der andere.

Williams Adoptivmutter ist vor drei Tagen ums Leben gekommen, John. Sie Reyes hielt inne und sah Doggett ber ihren Monitor hinweg mit einem Blick an, den er nur allzu gut kannte. Sie war zutiefst besorgt.

Monica? Er stand von seinem Stuhl auf, umrundete seinen Schreibtisch, der sich genau vor ihrem befand und setzte sich ihr gegenber auf die Kante ihres Tisches. Was ist passiert? Sein Blick flog wie beilufig auf ihren Monitor, auf welchem die Google Startseite zu sehen war.

Die X-Akten waren geschlossen worden und sie arbeiteten inzwischen seit einigen Wochen in einer kleinen Abteilung, die darauf spezialisiert war vermisste Personen wieder zu finden. Nach allem was sie durchgemacht hatten und seiner eigenen Erfahrung, erschien es dem Duo die sinnvollste Abteilung gewesen zu sein.

Das ist kompliziert. Wir mssen allerdings sofort los. Sie war schon halb aufgestanden, als Doggett seine Hand auf ihren Arm legte und so lie sie sich wieder in ihren Stuhl sinken.

Ich gehe nirgendwo hin, ehe du mich nicht aufgeklrt hast. Sie hatte gewusst, dass er das sagen wrde und seufzte innerlich. Hin und wieder machte es sie wahnsinnig, dass er immer ber alles bescheid wissen musste und ihr offenbar noch immer nicht richtig vertraute.

Reyes sah sich um, als wolle sie sicherstellen, dass niemand sie beobachtete. Sie waren sich einig darber gewesen, die X-Akten ruhen zu lassen, um ein halbwegs normales Leben zu fhren. Genau genommen hatten sie keine Wahl gehabt. Skinner war spurlos verschwunden und sie versuchten ihn wieder zu finden. Mulder und Scully hatten inzwischen vermutlich eine neue Identitt angenommen und versteckten sich irgendwo. Sie wussten nicht, wo sich das ehemalige leitende Duo der X-Akten aufhielt. Und genau da lag nun ihr Problem.

Ich hab Hunger, sagte Doggett pltzlich unvermittelt und fing sich daraufhin einen verwirrten Blick von Reyes ein. Lass uns essen gehen und du erzhlst mir unterwegs, was los ist.

Reyes nickte, als sie verstand, dass Doggetts pltzlicher Hunger nur ein Vorwand war, um das FBI Hauptquartier zu verlassen.

* * *

Die Strae zog sich endlos hin. Der schwarze Impala sah inmitten des Nirgendwo reichlich verloren aus. Wurde von der Dunkelheit, der nahezu sternlosen Nacht, beinahe verschluckt.

Und Bobby war sich sicher, dass es Yellow Eye ist? Dean Winchester sah von der Strae flchtig zu seinem Bruder hinber, der gerade dabei war eine Landkarte zusammen zu falten und diese schlielich unter seinen Laptop schob.

Das kann nur Yellow Eye gewesen sein, sagte Sam Winchester fast schon emprt. Wieso zweifelte Dean daran, dass ER es war? Manchmal verstand er seinen Bruder einfach nicht. Natrlich war es fast unmglich, dass ER es war. Doch wenn Sam eines gelernt hatte, dann, dass in seinem Leben nahezu nichts unmglich war.

Wir haben ihn zur Hlle geschickt, Sammy, erklrte Dean seine Zweifel und kam nicht umhin dabei sarkastisch zu klingen.

Das sollten wir vielleicht nur denken. Das kann kein Zufall sein, Mann, das musst du doch auch sehen.

Vielleicht ein Nachahmungsdmon, schlug Dean vor und fummelte am Lautstrkeregler des Radios herum, um einen ACDC Song lauter zu drehen.

Sam war davon ganz und gar nicht angetan und drehte den Song gleich darauf wieder leise. Ein Nachahmungsdmon? Ich bitte dich. Das kannst du nicht ernst meinen.

Wir werden es herausfinden, nicht wahr? Ich meine, deshalb hast du mich doch geweckt und gleichsam gezwungen das bequeme Motelbett zu verlassen, um mitten in der Nacht in irgendein Kaff kurz vor Iowa zu fahren.

Sam erwiderte darauf nichts. Er konnte in gewissem Mae verstehen, dass Dean seine Zweifel hatte. Andererseits waren es einfach zu viele hnlichkeiten zu seiner eigenen dunklen Vergangenheit, als dass er sie ignorieren konnte. Und wenn Yellow Eye wirklich noch immer irgendwo da drauen war, dann mussten sie ihn finden und ihm endgltig den Garaus machen.

* * *

Routiniert ffnete sie den Brustkasten des Leichnams, der vor ihr auf dem Sektionstisch lag, und durchtrennte die Rippenknorpel, ehe sie das Sternoclaviculargelenk lste und das Sternum abnahm. Der Mann vor ihr war ermordet worden und nun war es ihre Aufgabe herauszufinden, woran, wann und durch wen er gestorben war.

Hin und wieder vermisste sie ihre alte Arbeit beim FBI, doch sie war im Groen und Ganzen sehr zufrieden wieder als Pathologin zu arbeiten. Es war ein interessanter Beruf, der niemals langweilig wurde und sie immer wieder herausforderte.

Natrlich war es nicht dieselbe Art von Herausforderungen, welche die X-Akten stets bereitgehalten hatten, aber sie war zufrieden. Scully hatte die Vergangenheit hinter sich gelassen, so gut es ihr mglich war. Sie und natrlich auch Mulder. Er versuchte immer noch auf seine Weise den Tag X aufzuhalten, an dem alles enden sollte. Nicht mehr so verbissen wie frher, aber er konnte diesen Teil der Vergangenheit nicht gnzlich ignorieren.

Sie beide vermochten es nicht, die Augen vor dem zu verschlieen, was das Ende der Welt, wie man sie kannte, bedeutete. Ginge es nur um sie, wre es ihnen vermutlich egal. Doch sie hatten ein Kind, dem sie eine schne und vor allem sichere Zukunft ermglichen wollten, auch wenn ihr Sohn nie von den Bemhungen seiner Eltern erfahren wrde.

Er fehlte ihr furchtbar und es verging kaum ein Abend, an dem sie nicht weinend mit dem eingerahmten Foto von William in den Armen einschlief. Sie hatte ihn fort gegeben, zu seinem eigenen Schutz. Er lebte in einer Familie, die ihm ein normales Leben ermglichen konnte, eine behtete Kindheit, fernab jeglicher Verschwrung.

Ihr Leben als Mutter, ihr Leben als FBI Agentin, ihr Leben als Dana Katherine Scully war Vergangenheit. Jetzt war sie Maria Ward, Frau von James Ward, Pathologin am Gerichtsmedizinischeninstituts von Cleveland Ohio.
Kapitel 2 by XFilerN
Was meinen Sie damit, das FBI wird sich der Sache annehmen? George van de Kamp sah den Police Officer vor sich mit mrrischem Gesichtsausdruck an. Was zum Teufel hat denn das FBI damit zu tun?

Bitte, beruhigen Sie sich, Sir. Das FBI hat den Fall bernommen und wird alles daran setzen, den Tter zu finden und zu verhaften. In einem kleinen Ort wie diesem sind wir Er versuchte die richtigen Worte zu finden, ohne dabei zu klingen, als seien er und seine Kollegen mit diesem Fall schlichtweg berfordert, obgleich das traurigerweise der Wahrheit entsprach. Sie hatten es noch niemals zuvor mit versuchter Kindesentfhrung, kaltbltigem Mord und Bandstiftung in nur einem Fall zu tun gehabt. Keiner der Beamten hier hatte jemals einen Schuss aus der Waffe abgefeuert, die sie alle im Grunde nur zu Einschchterungszwecken trugen.

George rieb sich das Kinn und schaute den Officer abschtzend an. Ich habe meine Frau verloren und mein verdammtes Haus ist abgebrannt. Auer meinem Sohn ist mir nichts mehr geblieben und Sie verlangen von mir, dass ich jetzt hier bleibe, damit mich das FBI zu dieser Sache verhren kann? Der Officer nickte, erwiderte jedoch nichts. Und Sie knnen den Fall nicht allein klren und diesen seltsamen Kerl finden?

Hren Sie, sagte der Officer und atmete tief durch. Langsam verlor er die Geduld mit van de Kamp. Wir sind nicht gut genug ausgerstet, um den Tatort korrekt zu untersuchen. Wir haben noch nicht einmal ein eigenes gerichtsmedizinisches Labor, von einer Pathologie ganz zu schweigen. Im Fernsehen, bei diesen netten CSI Cops sieht das immer leicht aus, aber das ist es nicht. Und wir wollen das hier richtig machen. Ihre Frau wurde nach Ihrer Aussage an die Decke des Kinderzimmers gehngt, abgestochen und schlielich in Brand gesteckt. So etwas gab es hier in Spring Creek noch nie und so etwas soll auch nicht wieder vorkommen. Aus diesem Grund wollen wir es richtig machen und die Profis ranlassen. Das FBI hat alle ntigen Labore und Befugnisse. Sie werden den Mrder Ihrer Frau finden und dingfest machen.

Knnen Sie mir das versprechen? Mr. van de Kamp wirkte fast schon trotzig. Seit Tagen lebte er mit nichts als dem, was er in den Taschen hatte und bernachtete mit dem Baby in einem Hotel, das noch nicht einmal ein Babybett anbot. Seine Versicherung vertrstete ihn bislang und meinte, sie mssen die Untersuchungsergebnisse abwarten, ehe sie ihm die Versicherungssumme fr das Haus ausbezahlen knnten.

Der Officer biss sich auf die Lippen. Ein solches Versprechen konnte er natrlich nicht geben, auch wenn er es nur allzu gern tte. Der Gedanke, dass sich ein brutaler Killer in ihrer sonst friedlichen Stadt aufhielt, in dem seine eigenen Kinder aufwuchsen und nachts durch die Straen zogen, gefiel ihm ganz und gar nicht. Ich werde das FBI nach besten Wissen und Gewissen untersttzen und Sie auf den Laufenden halten. Bitte bleiben Sie bis zum Abschluss der Untersuchungen in der Stadt, Mr. van de Kamp.

Eine Wahl habe ich ja wohl nicht. Frustriert stand er von seinem Stuhl auf, nahm den Kindersitz samt William, der schlief, und seufzte hrbar. Sie wissen wo Sie mich finden.

Danke fr Ihre Kooperation, meinte der Officer nur abschlieend, ehe van de Kamp grummelnd das kleine Bro verlie.


***

Du weit, dass wir fr die Reisekosten allein aufkommen mssen, erklrte John Doggett seiner Partnerin, als er in den Wagen stieg.

Monica Reyes hatte auf dem Beifahrersitz Platz genommen, zog die Autotre zu und schnallte sich an. Ich wei das, John. Aber wir mssen dem nachgehen. Stell dir nur mal vor, Dana fragt irgendwann nach William und wir mssen ihr sagen, dass seine Adoptivmutter auf tragische Weise umkam und wir nicht wissen, wie es ihm geht. Kannst du dir vorstellen, wie sie reagieren wrde?

Nur zu gut, seufzte Doggett und lie den Wagen an. Wie weit ist es bis? Er hatte den Ort vergessen.

Spring Creek, vollendete sie seinen Satz. Fast fnfhundert Meilen.

Nur gut, dass wir das auf eigene Faust machen und in so ein Kaff natrlich kein Flugzeug fliegt, weil weit und breit kein Flughaften ist.

Warum bist du so sarkastisch? Ich kann das auch allein durchziehen. Bleib du ruhig hier und

Beachte mich nicht weiter, sagte Doggett und warf seiner Partnerin einen flchtigen Blick zu, als er den Wagen auf die Strae lenkte. Ich habe nur einen schlechten Tag.

Du hast nie schlechte Tage, John. Monica machte eine Pause und musterte ihn von der Seite. Was ist wirklich mit dir los?

Es vergingen einige gedehnte Minuten, bis John endlich damit herausrckte, was ihn wirklich wurmte. Du verschweigst mir irgendwas.

Wie kommst du darauf? Sie drehte die Heizung im Auto an, als ihr bewusst wurde, dass sie kalte Hnde hatte und leicht frstelte. Kein Wunder, es war mitten in der Nacht, als sie aufbrachen. Sie wollten keine weitere Zeit verschwenden.

Zu ihrem Glck hatten sie kurzfristigen Urlaub genehmigt bekommen. Ihre Kollegen tuschelten ohnehin schon einige Zeit hinter ihren Rcken und vermuteten, dass sie beide ein Verhltnis hatten. Reyes wollte nicht daran denken, was morgenfrh im Bro los sein wrde, wenn die anderen Agenten feststellen, dass das Duo gemeinsam Urlaub genommen hatte.

Du wrst nicht so besorgt, wenn es ein Unfall gewesen wre, Monica. Ein tragischer Unfall, aber weiter nichts. Das ist doch Humbug, den du mir erzhlt hast. Immer wieder sah er von der Strae flchtig zu ihr hinber. Sie sah ihn nicht an, was seine Annahme besttigte. Sie konnte ihm nicht mehr ins Gesicht sehen, jetzt da er sie ertappt hatte.

Reyes seufzte. Die Aussage von Mr. van de Kamp ist ein wenig Wie soll ich sagen? Seltsam.

Seltsam? Inwiefern?

Und whrend Reyes ihrem Partner die genaue Aussage wiedergab, die van de Kamp bei der rtlichen Polizei gemacht hatte, konnte sie an Doggetts Gesichtsausdruck erkennen, dass er so etwas bereits vermutet hatte.

Das hrt sich spooky an, Monica. Du musst unbedingt in seine Fustapfen treten, oder? Er sah sie diesmal nicht an, behielt den Blick konzentriert auf der Strae.

Wessen Fustapfen?

Spooky Mulders, wessen sonst?, fragte er rein rhetorisch entgegen. Hr mal ,wir haben uns doch so gut eingearbeitet und hatten verdammtes Glck, dass man uns nicht in getrennte Abteilungen gesteckt hat. Musst du das jetzt riskieren, in dem du einem Fall nachgehst, der eine typische X-Akte sein knnte?

Wer sagt, dass das eine X-Akte ist? Ich versuche nur herauszufinden, was dort passiert ist. Und ich will sicherstellen, dass es William weiterhin gut hat, wo er jetzt ist. Dana wre nicht sehr angetan, wenn wir diese Sache ignorieren wrden.

Du benutzt sie gerne als Schild, nicht wahr? Er schttelte ein wenig amsiert den Kopf. Im Grunde hatte sie ja Recht und das war ihm durchaus klar. Er wnschte sich nur, dass dieser Fall ein wenig normaler wre. Er wollte diesen Kram mit den X-Akten einfach hinter sich lassen und normal weiterleben. Mit diesem ganzen Humbug konnte er nach wie vor einfach absolut nichts anfangen.

Zu sehen, wie seine Partnerin sich fr den Fall interessierte, machte ihn jedoch glcklich. Sie schien es richtig zu genieen, wieder durchs Land zu fahren, um seltsamen Geschehnissen auf den Grund zu gehen. Sie und Mulder htten sich, so vermutete Doggett, sehr gut verstanden, wenn sie die Gelegenheit gehabt htten, sich besser kennen zu lernen. Sie beide waren Glubige, wie geschaffen fr die X-Akten.

Reyes erwiderte darauf nichts und sie fuhren einfach ihrem Ziel entgegen, ohne das Thema weiter auszubreiten.

***

Wohin genau fahren wir eigentlich?, verlangte Dean nach einiger Zeit zu erfahren. Sam hatte ihm nur die ungefhre Richtung gewiesen, jedoch nichts weiter verraten.

Spring Creek. Sam tat mglichst gelassen. Er hatte es absichtlich vermieden, seinem Bruder zu sagen, dass sie ihr Weg bis nach Kentucky fhren wrde. Von Wyoming aus war das nmlich alles andere als ein Katzensprung.

Welches Spring Creek? Es gibt mehr als einen Ort mit diesem Namen. Dean begann zu ahnen, dass sein Bruder ihn hinhielt. Er wurde zunehmend ungeduldiger. Nicht, dass er es eilig hatte irgendwo hin zu kommen, oder so. Er hatte ja keinen Termin. Aber er konnte es nicht leiden mitten in der Nacht geweckt zu werden, um anschlieend mehrere Stunden, ohne Essen, Trinken und anderer Annehmlichkeiten, im Wagen zu sitzen und zu fahren.

Nachdem er Yellow Eye zur Hlle geschickt und dabei versehendlich tausende anderer Dmonen freigelassen hatte stand ihm nun gar nicht der Sinn danach, Hirngespinsten nachzujagen. Und er glaubte nicht wirklich daran, dass sie an ihrem Zielort auf Yellow Eye treffen wrden. Sie hatten beide gesehen, wie er in seine dmonischen Bestandteile zerfallen war und nichts als eine dnne Rauchwolke hinterlassen hatte. Selbst die spirituelle Erscheinung ihres Vaters hatte ihren Seelenfrieden gefunden. Eine entscheidende Tatsache, die Deans Meinung nur bekrftigte.

Sam rusperte sich und klappte den Laptop auf seinem Scho auf. Googlemap war darauf zu sehen und er lie sich eine Route ausrechnen. Kentucky, murmelte er ein wenig undeutlich was natrlich Absicht war.

Oh, Mann! Ich glaubs nicht! Da sind wir doch bestimmt einen Tag lang unterwegs. Und da sind noch keine Pinkelpausen drin und nichts. Dean seufzte theatralisch. Ich hoffe fr dich, dass es wirklich Yellow Eye ist, der dort sein Unwesen treibt. Ansonsten wirst du bald meine dmonische Seite kennen lernen!

Sam setzte ein geheucheltes Grinsen auf. Ich wei, dass wir alle Hnde voll zu tun haben, Dean. Aber wir haben die Pflicht dem nachzugehen. Nicht auszudenken, was ein zweiter Dmon wie Yellow Eye anrichten knnte. Und wer wei, was er vorhat.

Er wird versuchen den Hllenschlund zu ffnen, genauso wie der andere Hurensohn auch. Wenn es denn wirklich ein Dmon dieser Art ist.

Natrlich, pflichtete ihm Sam bei.

Wir haben das Tor einigermaen schnell geschlossen. Es kann durchaus sein, dass dass wir einen vergleichbar nervigen Bastard wie Yellow Eye freigelassen haben, der das Werk des ersten vollenden will.

Es wre eigentlich logisch. Es gibt nur wenige wirklich einzigartige Dmonen. Auch Dmonen pflanzen sich fort und

Urgh, unterbrach ihn Dean. Andererseits hoffe ich, dass du Recht hast. In einem Jahr lass ich es dich dann wissen, wenn ich die heien Dmonen abgecheckt hab. Dean grinste frech, doch Sam fand das gar nicht komisch.

Wir werden einen Weg finden diesen Deal zu umgehen, Dean. Ich lasse das nicht zu.

Darber reden wir nicht, hab ich gesagt. Er hatte sein Leben fr Sams geopfert. Er hatte einen Pakt geschlossen, den er nicht so einfach wrde auflsen knnen. Dean wusste das. Ein Teil von ihm hatte sich bereits damit abgefunden, dass er nur noch zwlf Monate zu leben hatte. Und er wollte das Beste daraus machen.

Aber, versuchte Sam zu sagen, wurde jedoch durch Deans scharfen Seitenblick sofort zum schweigen verdonnert.

Wir mssen einen Rasthof suchen. Ich brauch was zu essen und Kaffee. Und mein Baby hier, Dean streichelte beinahe zrtlich das Armaturenbrett seines hei geliebten Impalas, braucht Sprit. Dann drehte er das Radio an, schob eine Metallica Kassette ein und drehte die Anlage auf.

Fr ihn war damit das Thema ausdiskutiert und Sam kannte seinen Bruder gut genug, als dass er gerade jetzt versuchen wollte zu rebellieren. Sam mochte es nicht, die Dinge unausgesprochen zu lassen, doch es war Deans Art mit gewissen Begebenheiten umzugehen und Sam versuchte es zu respektieren. Sie wrden dieses Thema irgendwann besprechen. Irgendwann nur eben nicht zu diesem Zeitpunkt.

***

Es war bereits weit nach 21.00 Uhr, als sie der Haustr einen krftigen Sto verpasste und sich ihrer Pumps entledigte. Die letzte Autopsie hatte eine kleine Ewigkeit gedauert, aber immerhin konnte sie einige sehr wichtige Hinweise finden, die dem CSI Team helfen wrden, den Mrder zu finden. Und allein deshalb fhlte sie sich gut, wenn auch erschpft.

Hey Schatz, grte Mulder seine Frau, schloss sie innig in die Arme und gab ihr anschlieend einen langen Kuss. Wie war die Arbeit?

Mit einem Wort: Anstrengend, erwiderte sie und versuchte zu lcheln. Er stellte sich hinter sie, massierte ihre verspannte Schulter und dirigierte sie schlielich durch den langen Flur ins Esszimmer. Dort angekommen wollte Scully ihren mden Augen nicht trauen.

Der Esszimmertisch war liebevoll gedeckt. Zwei lange, weie Kerzen ragten aus silbernen Kerzenhaltern empor und erhellten den Raum gerade genug, dass sie etwas sehen konnte. Bizarre Schatten tanzten an den Wnden, zu leiser, klassischer Musik Scully erkannte Beethoven die aus der kleinen Stereoanlage auf dem Sideboard drang.

Sie frischte ihr Lcheln auf, diesmal war es ehrlich, und drehte sich zu Mulder um. Du musst schon lange gewartet haben. Die Kerzen waren allerdings noch nicht lange an. Sie waren kaum abgebrannt.

Mulder zuckte die Schultern. Auf dich wrde ich ewig warten. Sie kssten sich abermals und er lie sie am Tisch platz nehmen. Ich wrme nur schnell das Essen wieder auf, dann bin ich ganz dein. Entspann dich einfach so lange und trink etwas von dem Rotwein. Er schenkte ihr ein Glas ein und lie sie mit einem Kuss auf die Stirn im Esszimmer allein.

Als sie vor so vielen Jahren in Spooky Mulders Bro getreten war, hatte sie sich nicht im Geringsten vorstellen knnen, dass dieser beim FBI so unbeliebte, jedoch brillante Mann, eines Tages ihr Ehemann sein wrde. Und schon gar nicht hatte Scully zu trumen gewagt, dass diese geheime Sehnsucht wahr wrde, nach allem, was sie zusammen durchgestanden hatten.

Wie viele Frauen konnten schon auf eine derart bewegte Vergangenheit zurckblicken wie sie? Und doch hatten sie es irgendwie bis hierher geschafft. Es war nicht perfekt, fr keinen von ihnen. Sie sprachen es nicht aus, aber William fehlte zu ihrem Glck. Sie beide wussten das. Im Augenblick jedoch, war es ihr genug, dass es fast perfekt war. Sie war glcklich. Und er war es auch.
Kapitel 3 by XFilerN
Die letzten zwei Tage hatten sich wie Kaugummi hingezogen. Sein Leben schien ihm mit einem Mal so unwirklich und er hoffte, irgendwann aufzuwachen. Doch die Hoffnung, dass er einfach nur einen intensiven Alptraum hatte, blieb unerfllt.

Mr. van de Kamp wickelte seinen Sohn und betrachtete sorgenvoll das kleine runde Gesicht des Suglings. Als er und seine Frau beschlossen hatten ein Kind zu bekommen, war ihm niemals in den Sinn gekommen, dass er es allein wrde groziehen mssen. Und dann, als Vanessa nicht hatte schwanger werden knnen und sie entschieden ein Baby zu adoptieren, war er sicher gewesen, dass seine Frau sich vorwiegend um das Kind kmmern wrde.

Er hatte keine Ahnung von Kindern. Wusste gerade einmal so, wie man Windeln wechselte und was ein Sugling zu essen brauchte. Er kannte keine Schlaflieder, wusste nicht wie oft ein Baby baden durfte oder sollte und bei welcher Temperatur. War William gegen irgendetwas allergisch? Er wusste es nicht mehr zu sagen. Sicherlich wrde es in den Unterlagen stehen, dachte er, doch die waren wie alles andere in dem Inferno verbrannt.

Und nun sa er da und blickte auf das Kind hinab. Das bisschen Liebe, die er begonnen hatte fr William zu empfinden, schwand langsam dahin wie eine sehr alte Erinnerung, die zunehmend verblasste. Vanessa hatte sich so sehr ein Kind gewnscht und er hatte im Grunde nichts weiter wollen, als ihr diesen Wunsch zu erfllen. Er hatte geglaubt in die Vaterrolle hineinzuwachsen.

Jetzt allerdings Wie sollte er das ohne Vanessa schaffen?

Trnen sammelten sich in seinen Augen und verschleierten seinen Blick auf William. Was soll ich jetzt nur mit dir machen, William?

Als verstnde der Sugling, begann er pltzlich vor sich hin zu brabbeln und presste Spucke zwischen den Lippen hervor, um kleine Luftblasen damit zu machen. Jedes Mal, wenn eine der Luftblasen platzte quiekte er vor Freude auf.

George begann zu weinen. Wie konnte das Baby so glcklich sein? Sie hatten doch gerade erst vor wenigen Stunden Mutter und Ehefrau verloren! Sollte das Baby nicht auch weinen und seinen Kummer teilen?

Jhes Klopfen an der Hotelzimmertr riss ihn aus seinen trben Gedanken und er wischte die Trnen fort. Hastig rieb er sich mit beiden Hnden die letzten Trnenspuren aus dem Gesicht, rusperte sich und ging dann, um die Tr zu ffnen.


***

Ah, Sie mssen die Herren vom FBI sein, sagte der Mann am Empfang und whrend Sam noch etwas mit der berrumpelung zu tun hatte, schnellten Deans Augenbrauen in die Hhe und ein Lcheln breitete sich auf seinem Gesicht aus. Er hatte eine andere Tarnung im Sinn gehabt, aber wenn man ihm derartig entgegen kam, wollte er sich dem Schicksal fgen und die Rolle des FBI Agenten spielen.

Genau. Sie haben uns erwartet?, fragte der ltere Winchester rhetorisch.

Mr van de Kamp sagte mir, dass er Besuch vom FBI erwarte und dass ich Sie dann zu ihm fhren soll. Er wohnt derzeit in 32b.

Sam nestelte immer noch in der Innentasche seines Jacketts, auf der Suche nach dem geflschten Ausweis, doch der Mann vom Empfang winkte ab. Von Dean fing sich der jngere Bruder einen Was soll das? Seitenblick ein. Immerhin hatte keiner von ihnen einen falschen FBI Ausweis in der Tasche. Und solange niemand danach fragte, wollte Dean sich dem Problem auch nicht stellen.

Als sie wenige Minuten spter vor van de Kamps Tr standen, sagte Dean wie beilufig zu seinem Bruder: Unsere Ausweise liegen wohl noch im Wagen. Holst du sie?

Sam hasste es der Laufbursche zu sein, doch in diesem Fall bernahm er die Rolle des Jngeren. Er war ja tatschlich jnger, doch deshalb sollte Dean nicht den Eindruck bekommen, die Befehle geben zu knnen. Sam war kein Kind mehr und er konnte es absolut nicht leiden, wenn Dean ihn wie eines behandelte. Leider tat er das immer noch immer viel zu oft.

Dean war in die Rolle des groen Bruders sprichwrtlich rein gewachsen und inzwischen konnte er nicht anders, als stndig darauf zu achten, dass es Sam gut ging. Selbst wenn dies bedeutete, dass Sam von Dean bevormundet wurde.

Natrlich, antwortete Sam knapp und marschierte in Richtung Parkplatz davon, whrend Dean sich in der Gegend umsah.

Wollen Sie nicht anklopfen?, fragte der Mann vom Empfang und sah Dean irritiert an.

Sobald mein Kollege mit den Ausweisen wieder da ist. Van de Kamp ffnet uns vielleicht nicht, wenn wir uns nicht ausweisen. Wir knnten schlielich puh, Dean zuckte die Schultern, irgendwer sein.

Sie haben Recht. Sie sehen ein wenig jung fr FBI Agenten aus, meinte Deans Gegenber. Sie mssen gut in Ihrem Job sein.

Genau, nickte Dean grinsend. Der Mann war dmmer als er aussah. Er brauchte die Rolle nicht mal berzeugend spielen. Sein Gegenber glaubte sie ihm auch so. Da liegen Sie richtig.

Wenn Sie mich nicht weiter brauchen, mache ich mich wieder an meine Arbeit.

Klar, nickte Dean abermals. Vielen Dank fr Ihre Hilfe. Erneut setzte Dean ein Lcheln auf und endlich kam Sam mit den geflschten Ausweisen zurck. Da bist du ja. Hastig nahm Dean den Ausweis mit seinem Bild entgegen, wandte sich um und klopfte an die Tr.

Der Mann vom Empfang verschwand und Sam baute sich hinter seinem Bruder auf, sah ihm direkt ber die Schulter, als ihnen die Tr geffnet wurde.

FBI, Sir, sagte Sam kaum, dass die Tr sich ffnete und streckte zeitgleich mit Dean seinen Ausweis vor.

***

Sam sah den Sugling genau an, der auf Mr van de Kamps Arm schlief. Der arme kleine Kerl war erst sechs Monate alt und bereits ein Halbwaise. Natrlich wusste das Baby nichts davon und es wrde sich auch an nichts erinnern, was in der Schicksalsnacht geschehen war, doch Sam wusste aus eigener Erfahrung, dass es ihn dennoch ein Leben lang begleiten wrde. Wie eine Narbe, die zu gro war, um zu verwachsen.

Sie sind sehr jung, stellte van de Kamp sachlich fest und deutete Sam und Dean sich auf die Sthle zu setzen, die an dem kleinen Tisch standen. Er selbst lie sich mit dem Kind im Arm auf das Bett nieder, das den halben Raum einnahm.

Wir, begann Dean und rusperte sich, um eine Sekunde herauszuschlagen, die ihm die Mglichkeit gab eine Lge zu erfinden, sind Spezial Agenten.

Und was ist Ihr Spezialgebiet?, fragte van de Kamp weiter. Ihm kamen die beiden Mnner seltsam vor und er war sich nicht sicher, ob er ihnen trauen konnte. Es war ein unbestimmtes Gefhl, so als ginge er Betrgern auf den Leim.

Sir, brachte sich nun Sam in das Gesprch ein, normalerweise sind wir undercover ttig. An Universitten und manchmal sogar an Highschools. Mr van de Kamp sah Sam erstaunt an, dieser nahm aus dem Augenwinkel jedoch nur die wilden Gesten seines Bruders wahr, der sich die Handflche ber den Hals zog, als wollte er sich damit die Kehle aufschlitzen. Wir wurden strafversetzt, schwindelte Sam schnell weiter und versuchte Dean nicht weiter zu beachten, der immer wieder wie beilufig dieselbe Geste vollzog.

Van de Kamp sah jedoch nur Sam an und dann hinab auf seinen Sohn. Als er schlielich wieder den Blick erhob und Dean ebenfalls ansah, lie dieser abrupt die Hnde in seinen Scho sinken und tat ganz unschuldig.

Wie auch immer, unterbrach Dean die schlechte Lge seines jngeren Bruders und warf ihm einen warnenden Blick zu. Wir mchten alles wissen.

Mir ist nicht ganz klar, weshalb das FBI berhaupt auf diesen Fall angesetzt wurde.

Erzhlen Sie uns was passiert ist, dann knnen wir Ihnen genau erklren, warum wir geschickt wurden, sagte Sam und lchelte mild.

Williams Adoptivvater nickte und erzhlte den beiden alles, whrend er das Baby in seinem Arm ansah. Immer wieder musste er in seiner Erzhlung inne halten und die Trnen unterdrcken.

Dean musterte den Mann genau. So musste sich sein eigener Vater damals gefhlt haben, als er mit Sam auf dem Arm und ihm neben sich sitzend die Fragen der Polizei ber sich ergehen lie. Er selbst war damals noch klein gewesen, stand unter Schock. Er hatte nicht verstehen knnen, was genau geschehen war. Die Erkenntnis kam erst langsam, im Lauf der Jahre. Als sein Vater begonnen hatte ihm zu sagen, dass es Monster im Schrank und unter dem Bett sehr wohl gab und dass er nachts niemals allein auf die Strae drfe.

Dieser van de Kamp war kein Kmpfer. Er wrde an diesem Erlebnis zerbrechen. Da hatte Dean keinen Zweifel. Sie mussten irgendwie das Kind schtzen. Aus irgendeinem Grund war Yellow Eye oder ein sehr hnlicher Dmon gekommen, um das Baby aus der Krippe zu stehlen, genau wie vor so vielen Jahren Sam. Etwas Besonderes war an diesem Sugling, doch sie wussten noch nicht was. Dean war jedoch entschlossen es herauszufinden.


***

Monica stellte den Motor ab und sah zu ihrem schlafenden Partner hinber. Sie hatten sich auf der Fahrt nach Kentucky immer wieder abgewechselt. Und nun war es Zeit, etwas zu essen und eine Pinkelpause einzulegen. Ein abgelegener Rasthof bot diese Mglichkeiten.

John, flsterte Monica Reyes vorsichtig, um ihn nicht zu erschrecken. John, lass uns was essen. Mir tut der Hintern weh.

Ghnend richtete sich John Doggett in seinem Sitz auf und rieb sich die Augen. Wo sind wir?

Fast da, erklrte Monica mit einem Lcheln. Lass uns noch schnell was essen, ehe wir van de Kamp aufsuchen.

John nickte und ffnete die Wagentr. Grelles Sonnenlicht empfing ihn und er schirmte seine Augen mit der linken Hand ab. Der Rasthof, vor dem er stand, sah wenig einladend aus. Die Fassade war herunter gekommen, das Schild mit dem Namen hing so schief, dass es aussah als falle es jeden Moment runter und die Fenster waren so dreckig, dass man kaum hindurch sehen konnte.

Es ist schbig, ich weiߓ, sagte Monica mit einem Seitenblick zu ihm. Sie konnte an Doggetts Gesicht sehen, dass er wenig begeistert war. Ich kann ohne Essen nicht klar denken. Und mein Magen verdaut sich schon bald selbst.

Ich hab ja nichts gesagt, raunte Doggett und deutete zur Tr hinber. Nach dir

Reyes verzog das Gesicht zu einer kleinen Grimasse und ging voran. Im Rasthof selbst war es erstaunlich sauber, wie sie berrascht feststellte. Der Fliesenboden glnzte mit dem Tresen und den Tischen um die Wette. Rockn Roll Musik drang aus den Lautsprechern, jedoch in einer angenehmen Lautstrke und es duftete verlockend nach frischem Kaffee, Eiern und Speck.

Na ihr beiden, rief ihnen die Kellnerin zu, die aus der Kche kam und hinter der Theke stehen blieb. Hinter ihrem Ohr zog sie einen Bleistift hervor und aus ihrer Schrze einen kleinen Block. Was darf ich euch bringen? Ihr seid wohl auf der Durchreise.

Kann man so sagen, erwiderte Monica und setzte sich auf einen der Hocker an der Theke. John blieb hinter ihr stehen und sah ihr ber die Schulter, als sie die kleine Speisekarte in die Hand nahm. Knnen Sie uns was empfehlen?

Na ja, der Pfirsichkuchen ist nicht bel. Vom Ksekuchen wrde ich die Finger lassen, feixte die Kellnerin. Ihr seht aus, als bruchtet ihr Kaffee.

Da liegen Sie richtig, sagte Doggett und warf einen raschen Blick auf das Namensschild der Kellnerin. Rachel. Wie ist das Frhstck nach Art des Hauses?

Langweilig. Das bliche eben. Eier, gebratener Speck, Toast

Ich nehme es, sagte Monica. Rhrei, die doppelte Portion, bitte. Und einen schnen, starken Kaffee.

Notiert. Und was mchtest du, Schtzchen?, fragte sie und lchelte Doggett offen an.

Er hob nur die Brauen, wodurch tiefe Falten in seiner Stirn entstanden. Zwei Spiegeleier. Der Rest nach Art des Hauses.

Die etwas zu rundliche Kellnerin schob den Stift wieder hinter ihr Ohr, riss den Zettel mit der Bestellung vom Block und bergab ihn dem Koch. Ihren Gsten schenkte sie sofort den Kaffee ein und versuchte dabei immer wieder ein Gesprch anzuzetteln.

John jedoch war weder richtig wach, noch interessiert. Monica verfiel jedoch in eine kleine Plauderei mit Rachel, die schlielich wissen wollte, ob John und Monica ein Paar waren. Whrend Doggett versuchte dem Thema auszuweichen, begann Reyes darauf einzugehen. Sie machte Scherze ber die seltsame Beziehung, die sie zu John hatte, bis dieser ihr einen fragwrdigen Blick zuwarf.

Rachel machte sich auf, um in der Kche zu helfen. Und da auer ihnen sonst keine Gste anwesend waren, fragte Doggett schlielich frei heraus: Was sollte das denn?

Das war doch nur Spa. Machst du nie Bldsinn aus Langeweile?

Nein.

Weit du, grinste sie frech, das glaub ich dir sogar. Sie lie drei Stck Zucker in ihren Kaffee fallen, goss Milch ein und rhrte um. Sie sprte Johns bohrenden Blick und sah schlielich zu ihm auf. Du solltest lernen dich etwas zu entspannen.

Ich bin entspannt.

Und wie Monica nippte an der dampfenden Tasse und schloss gensslich die Augen, als der Kaffee ihre Kehle hinab rann. Ich versuche mich zu entspannen, John, ehe die Pflicht ruft. Ich brauche das hin und wieder. Ich kann nicht nur stndig ernst und zu Tode betrbt durchs Leben gehen. Der Fall wird auch so schon schwer genug werden.

Wo wir beim Thema sind, sagte John und seufzte. Er nahm einen groen Schluck des schwarzen Kaffees. Wie sollen wir Kontakt zu Dana aufnehmen?

Das wird nicht leicht werden. Aber Yves knnte es hinbekommen.

Yves? Du hast noch Kontakt zu Yves? Er hatte selbst nur wenig Kontakt zu den Lone Gunmen und deren seltsamer, fragwrdiger Freunde gepflegt. Ganz anders, als Monica offensichtlich.

Wir treffen uns regelmig auf dem Schiestand, sagte Monica mit einem Schulterzucken. Informanten wie sie zu haben ist wichtig.

Die bringen doch die Zeitschrift nicht mehr heraus, oder?

Doch, natrlich.

Doggett konnte ob dieser Neuigkeit nur den Kopf schtteln. Irgendwie war es, als wren die X-Akten nie geschlossen worden, die Lone Gunmen niemals gestorben und Mulder und Scully niemals auf der Flucht gewesen. Er hatte dieses kleine, aber aufregende Kapitel in seinem Leben geschlossen und hinter sich gelassen. Und nun geschah dieser Zwischenfall mit Williams Adoptivmutter und alles war wieder beim Alten. Er fhlte sich wie in der Zeit zurck versetzt.

Sobald ich was gegessen hab, werde ich versuchen Yves von dem Mnztelefon aus zu erreichen, sagte Monica und deutete mit einem Nicken an Doggett vorbei. Ein kleiner Korridor links neben der Theke und Kche fhrte zu den Toiletten. Und davor war ein Mnztelefon an der Wand angebracht. Unsere Handys werden vielleicht abgehrt.

Doggett seufzte und schttelte amsiert den Kopf. In Ordnung Spooky2. Wir machen, was immer du fr richtig hltst.

Danke, dass du dich ber mich lustig machst, feixte Reyes. Sie hatte die kleinen Meinungsverschiedenheiten vermisst. In den Fllen, die sie seit der Schlieung der X-Akten bearbeitet hatten waren sie sich meistens einig. Es gab kaum Diskussion, das Feuer brannte auf Sparflamme. Es war schn wieder einen aufregenden Fall zu bearbeiten, der Paranoia und Adrenalin frderte.


***

Ihr herzliches Lachen erfllte die Kche. Er genoss es, wenn sie lachte. Es kam immer noch viel zu selten vor. Die vielen Jahre beim FBI hatten sie geprgt, sie beide. Und wann immer Mulder sie zum lachen bringen konnte, nahm er den wunderbaren Klang ihres Lachens tief in seinem Herzen auf, ebenso brannte sich der herrliche Anblick ihres schnen Gesichts in sein Gedchtnis.

Er hatte nie aufgehrt der Mann zu sein, der versuchte den Untergang der Welt aufzuhalten. Doch ihr zur Liebe hatte er es im Verborgenen getan. Sie hatte sich nach einem normalen Leben gesehnt, einem Haus, einem Hund, einem normalen Job und nach einer Familie. Er hatte ihr nicht alles bieten knnen.

Gegen den Hund war er allergisch, wie sie nach wenigen Tagen feststellen mussten, nachdem sie einen jungen Beagle Welpen von einem Zchter gekauft hatten. Sie brachten ihn zurck. Sie hatte geweint, weil sie den Welpen wieder hergeben musste. Mulder glaubte jedoch nicht, dass es wegen des Hundes war. Die Situation war fiel zu hnlich mit der gewesen, als sie ihren Sohn hatte aufgeben und zur Adoption hergeben mssen.

Den Hund zurckzubringen hatte eine schlecht verheilte Wunde wieder aufgerissen. Und seit diesem Tag war er bemht diese Wunde wieder zu flicken. Mit migem Erfolg.

Er hatte ihr einen Urlaub vorgeschlagen. Einen Abenteuerurlaub, um genau zu sein. Er wollte mit ihr alte Ruinen der Mayas besuchen und so ganz nebenbei einer alten Sage auf den Grund gehen. Sie hatte begonnen zu lachen und ihn Spooky genannt.

Es war ein bisschen wie in alten Zeiten, nur eben dass sie niemals wieder als FBI Agenten wrden ermitteln knnen. Sie wrden weniger Mittel haben, aber keineswegs weniger Spa und Abenteuerlust.

Ich wei nicht recht, sagte Dana, als sie sich wieder beruhigt hatte. Was ist, wenn ich keinen Urlaub bekomme?

Melde dich krank. Du bist rztin, lass dir eine schlimme ansteckende Krankheit einfallen, die dich fr zwei Wochen zwingt das Bett zu hten. Er grinste sie frech an und goss ihr Kaffee nach. Sei kreativ.

Dana schttelte amsiert den Kopf. Ich frage mich, ob du jemals normal wirst.

Ich hoffe nicht, feixte Mulder und schob sich den letzten Bissen seines Frhstcks in den Mund, ohne seine Frau aus den Augen zu lassen. Also, ziehen wir es durch?, fragte er mit halbvollem Mund und kaute emsig weiter.

Lass mich darber nachdenken, bat sie und er nickte eifrig, sie erwartungsvoll ansehend.

Noch ehe er seine Antwort bekam, klingelte das Telefon. Mulder verzog genervt den Mund zu einer Grimasse. Er hoffte, dass es nicht wieder jemand aus der Pathologie war, um Dana frher zur Arbeit zu holen. Sie machte ohnehin zu viele berstunden in der letzten Zeit.

Er nahm das schnurlose Telefon und schaltete die Leitung frei. James Ward, meldete sich Mulder gewohnheitsmig.

James, sagte eine weibliche Stimme auf der anderen Seite der Leitung und Mulder erkannte sofort die Stimme.

Maggie, grte er sie und runzelte die Stirn. Sie hatten nur einmal telefoniert, seit sie untergetaucht waren und das war am Tag ihrer Hochzeit gewesen. Dana hatte darauf bestanden ihre Mutter anzurufen und es ihr zu sagen.

Sofort verlie jegliche Frhlichkeit Danas Gesicht. Maggie hatte versprechen mssen diese Nummer nur im Notfall anzurufen. Und sie ahnte sofort, dass der Anruf nichts Gutes verhie.

Kann ich bitte Maria sprechen?

Ohne zu zgern bergab Mulder das Telefon an Dana. Diese schluckte und hielt dann das Telefon an ihr Ohr. Wie geht es dir? Alles in Ordnung?

Mir geht es gut, sagte Maggie schnell. Sie konnte die Besorgnis in der Stimme ihrer Tochter hren. Aber deine Tante Vanessa Schtzchen, sie ist gestorben.

Jegliche Farbe wich aus Danas Gesicht. Ihr Herz hmmerte wie wild gegen ihre Brust. Wie?, hauchte sie fassungslos und auch Mulder war pltzlich vollkommen angespannt.

Es war ein Brand, Liebes.

Und Sie wagte kaum die Frage nach William zu stellen. Sie mussten vorsichtig sein, falls die Leitung abgehrt werden wrde. Sie vermieden es gewisse Namen zu nennen. Yves hatte ihnen beiden eine perfekte neue Identitt verschafft, aber sicher fhlten sie sich dennoch nie.

George und Emily geht es gut, sagte Maggie.

Emily. Den Namen hatte Scully schon ewig nicht mehr gehrt. Es war clever von Maggie diesen Namen zu verwenden. Trnen der Erleichterung schossen ihr in die Augen.

Danke, dass du mir bescheid gesagt hast.

Sicher, sagte Maggie traurig. Sehen wir uns bei der Beerdigung?

Dana seufzte. Sie wusste, dass ihre Mutter sie gerne wieder sehen wrde. Natrlich nicht auf irgendeiner Beerdigung. Die war vielmehr, ob Dana irgendwann zurckkehren wrde und, ob sie William suchen gehen wrde zusammen?

Ich wei nicht, ob ich es schaffe zu kommen. Falls nicht, richte bitte mein Beileid aus. Sie tauschte einen vielsagenden Blick mit Mulder und hrte leises schluchzen von der anderen Seite der Leitung. Ich liebe dich, sagte sie zu ihrer Mutter und Trnen rannen ihre Wangen hinab.

Ich dich auch, antwortete Maggie noch und dann beendete Dana das Gesprch.

Was hat deine Mom gesagt?, verlangte Mulder zu erfahren. Er nahm Danas zitternde Hnde ber den Tisch hinweg in seine. Liebes?

Dana atmete tief durch und bemhte sich die Angst wieder unter Kontrolle zu bekommen. Vanessa van de Kamp kam bei einem Brand ums Leben. Mulders Gesicht entgleiste. William und George geht es aber soweit gut.

Was fr eine Art von Brand war es? Ein Unfall?

Das wusste sie auch nicht. Oder sie konnte es mir nicht sagen. Aber ich glaube, sie hofft, dass wir hinfahren.

Und das werden wir auch tun, sagte Mulder entschlossen. Selbst wenn es nur ein Unfall war, es wird in die Medien kommen. Und die finden ihn vielleicht. Wir mssen gleich los. Er wird nirgendwo sicherer sein als bei uns, Dana.

Ich wei߅, nickte sie und wischte sich die Trnen fort. Fngst du bitte an zu packen, ich sage bei der Arbeit bescheid, dass ich aufgrund eines Todesfalls in der Familie kurzfristig ein paar Tage frei brauche.

Mulder nickte und stand auf. Sie sah die alte Entschlossenheit in seinen Augen, die er immer dann gehabt hatte, wenn sie einer neuen Spur gefolgt waren.

Dana freute sich auf das Wiedersehen mit William, aber gleichzeitig hatte sie auch Angst davor. Sie hatte ihren Sohn weggeben, damit er sicher war. Und nun war er das nicht mehr. Doch wrde er bei ihnen wirklich sicher vor denen sein? Was, wenn man ihre Spur verfolgen und sie finden wrde? Mulder drohte noch immer die Giftspritze. Sie wrden ihr Urteil nicht ndern.

Sorgenvoll sah Mulder sie noch einen Moment an, als sie bereits die Nummer ihrer Arbeitsstelle whlte. Er stand im Trrahmen und wusste nicht recht, was er empfinden sollte. Er hatte William schon so lange nicht mehr gesehen. Er hatte nicht gedacht, dass er ihn berhaupt jemals wiedersehen wrde und sich mit dieser Mglichkeit bereits abgefunden. Und nun schien es wie ein Wunder. Das Schicksal hatte wieder einmal zugeschlagen. Es verfolgte sie, lie sie nicht zur Ruhe kommen.

Was wrde dieses Ereignis verndern? Wrden sie erneut von vorn anfangen mssen? Diesmal mit William? Waren sie jemals in Sicherheit? Er konnte es nur hoffen. Nicht fr sich selbst, aber fr die Frau die er liebte und fr seinen Sohn. Frher hatte sich Mulder niemals vorstellen knnen Ehemann und Vater zu sein. Und nun wnschte er sich nichts sehnlicher, als ein ganz normales Leben. Doch wrde er dies jemals haben knnen? Immerhin stand der Tag schon fest.
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